7 Stufen zur Finanziellen Freiheit. Wie entflieht man dem Hamsterrad?

Wie verläuft der Weg zur finanziellen Freiheit?

Inhalt > Lese­zeit 5:25 Minuten

Hi, ich bin Lin­da, 36 Jah­re jung und Mut­ter eines 3 jäh­ri­gen Wir­bel­win­des. Ich habe es mir zur Auf­ga­be gemacht, dem Tabu­the­ma Geld den Schre­cken zu neh­men. Das The­ma Finan­zen darf und soll Spaß machen, denn so wird Alters­vor­sor­ge und Ver­mö­gens­auf­bau ein Kinderspiel. 

Was ist finan­zi­el­le Frei­heit? Wenn du mehr über die sie­ben Stu­fen zur finan­zi­el­len Frei­heit wis­sen möch­test, lies wei­ter, denn genau dar­um soll es im heu­ti­gen Blog­post gehen

Die­ser Blog trägt ja den Namen »Finan­zi­el­le Frei­heit in 5 Jah­ren«, das ist mein ambi­tio­nier­tes Ziel. Aber was ist finan­zi­el­le Frei­heit genau und in wel­chen Stu­fen kannst du sie erreichen?

Schluss mit 9 to 5

Wenn man sich mit dem Begriff mal etwas beschäf­tigt und recher­chiert, fin­det man die ver­schie­dens­ten Ansät­ze und Ideen. Jedoch habe ich kei­ne ein­deu­ti­ge Defi­ni­ti­on gefun­den. Eins habe ich aber aus allen Ansät­zen her­aus­ge­le­sen: Man möch­te dem Hams­ter­rad ent­flie­hen und sich von den Fes­seln des All­tags befrei­en. Für die meis­ten heißt das, den 9 to 5‑Job auf­ge­ben. 

Raus aus dem Angestelltendasein

90 Pro­zent aller Deut­schen befin­den sich in einem Ange­stell­ten­ver­hält­nis. Sie tau­schen ihre kost­ba­re Lebens­zeit gegen Geld und erfül­len nicht ihren Lebens­traum, son­dern den von jemand ande­ren. Das mag jetzt viel­leicht etwas pro­vo­kant klin­gen, aber wenn man mal genau­er dar­über nach­denkt, zahlt sich der eige­ne Chef natür­lich nicht den­sel­ben Lohn aus, wie man als Ange­stell­ter erhält. Das ist vor allem in grö­ße­ren Unter­neh­men der Fall. Da hört es aber nicht auf: Man ist zusätz­lich noch in Abhän­gig­keit von die­ser ein­zi­gen Ein­nah­me­quel­le und wenn die­se weg bricht, wird es schnell brenz­lig. Nicht weni­ge Arbeit­ge­ber sind sich des­sen sehr wohl bewusst und nut­zen ihre Macht­po­si­ti­on aus. Das kann auch schon im Vor­stel­lungs­ge­spräch deut­lich wer­den, denn nicht sel­ten wird dort schon nach den Ver­bind­lich­kei­ten gefragt, wenn auch nicht immer offen­sicht­lich. Wenn ich den Kre­dit mei­nes Hau­ses und das neue Auto abbe­zah­len muss und ich drei Kin­der habe, bin ich natür­lich auf die­sen einen fes­ten Job ange­wie­sen, was in einer schlech­te­ren Macht­po­si­ti­on resul­tiert. Die Chefs sind sich des­sen bewusst und du als Arbeit­neh­mer erhältst unter die­sen Umstän­den defi­ni­tiv nicht das bes­te Ange­bot. 

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Kate­go­rien

Schuften bis zur Rente

Auf die­se Wei­se wird das Errei­chen der eige­nen finan­zi­el­len Unab­hän­gig­keit unmög­lich. Man ver­bringt sein gesam­tes Leben im soge­nann­ten Hams­ter­rad, um dann mit 67 Jah­ren und 48,1 Pro­zent sei­nes durch­schnitt­li­chen Net­to­lohns (Stand 2018) in Ren­te zu gehen. Das ist aber natür­lich auch nur der Fall, wenn man brav 45 Jah­re lang sei­ne gan­zen Bei­trä­ge ein­ge­zahlt hat. Das man damit kei­ne gro­ßen Sprün­ge machen kann, kann man sich vor­stel­len. 

Freiheit durch passives Einkommen

Aber was genau braucht man, um sich aus die­ser Abhän­gig­keit zu lösen und unab­hän­gig bezie­hungs­wei­se finan­zi­ell frei zu wer­den? Die fol­gen­den Stu­fen stel­len einen Ver­such dar, den Begriff der finan­zi­el­len Frei­heit in Zah­len aus­zu­drü­cken, damit er etwas greif­ba­rer und ver­ständ­li­cher wird. Bei den sie­ben Stu­fen der finan­zi­el­len Frei­heit han­delt es sich um die fol­gen­den Phasen:

  1. Die Basis
  2. Die Sicher­heits­ebe­ne
  3. Die vita­le Stufe
  4. Die Unab­hän­gig­keit
  5. Die finan­zi­el­le Freiheit
  6. Die abso­lu­te Freiheit
  7. Die ver­rück­te Freiheit

Dabei sind die fol­gen­den Zah­len natür­lich pas­siv. Wir wol­len ja nicht unse­re kost­ba­re rest­li­che Lebens­zeit damit ver­brin­gen, aktiv Geld zu ver­die­nen. Das bedeu­tet aber auch nicht, dass wir das Geld geschenkt bekom­men. Ganz im Gegen­teil: Es geht dar­um, Sys­te­me zu schaf­fen, die nach eini­ger Vor­be­rei­tungs­zeit dazu füh­ren, dass der Auf­wand, um die­ses Sys­tem am Lau­fen zu hal­ten so gering wie mög­lich ist. Errei­chen könnt ihr das zum Bei­spiel durch Divi­den­de, Ren­di­te oder pas­si­ves Ein­kom­men durch eine Fir­ma. 

1. Die Basis

Kom­men wir nun zu den ein­zel­nen Stu­fen der finan­zi­el­len Frei­heit. Stu­fe 1 ist die Basis. Das aller­ers­te ist, dass wir unse­re Kon­sum­schul­den abbau­en und als nächs­tes einen Not­gro­schen auf­bau­en. Der Not­gro­schen soll­te etwa drei bis sechs Monats­ge­häl­ter umfas­sen, je nach­dem, wie hoch das per­sön­li­che Sicher­heits­be­dürf­nis ist und wie vie­le Per­so­nen von dem Geld abhän­gig sind. Die­ses Geld ist wirk­lich nur für Not­fäl­le gedacht, also nicht für erwart­ba­re Ereig­nis­se wie die Repa­ra­tur des Autos oder ein kaput­ter Kühl­schrank. Wen euch inter­es­siert, was genau ich unter dem Not­gro­schen ver­ste­he, könnt ihr euch hier mein You­Tube-Video zu dem The­ma anschau­en. 

2. Die Sicherheitsebene

Bei Stu­fe 2 haben wir die Sicher­heits­ebe­ne erreicht. An die­ser Stel­le sind die Fix­kos­ten durch das pas­si­ve Ein­kom­men gedeckt. Wer sich nicht sicher ist, ab wel­chem Zeit­punkt, also ab wel­cher Sum­me er die Stu­fe 2 erreicht, dem wür­de emp­feh­len, ein Haus­halts­buch zu führen.

3. Die vitale Stufe 

Die drit­te Stu­fe wird als vital bezeich­net. Hier sind unse­re gesam­ten Fix­kos­ten gedeckt. Zusätz­lich haben wir 20 Pro­zent zur Ver­fü­gung, mit denen wir uns schon mal etwas gön­nen kön­nen, zum Bei­spiel aus­wärts essen. Aber wir müs­sen noch wei­ter arbei­ten, denn die varia­blen Kos­ten sind auf die­ser Stu­fe noch nicht gedeckt. 

DKB-Cash: Goodbye Kontof?hrungsgeb?hr

4. Die Unabhängigkeit

Die Stu­fe 4, die Unab­hän­gig­keit ist wohl der inter­es­san­tes­te Punkt für uns alle. Auf die­ser Stu­fe haben wir dann all unse­re Fix- und varia­blen Kos­ten gedeckt. Zusätz­li­ches Arbei­ten bezie­hungs­wei­se akti­ves Geld­ver­die­nen ist nicht mehr nötig. Je nach­dem wo man lebt und wie der Lebens­stan­dard ist, wür­de ich von 1300 bis 1800 Euro pro Monat aus­ge­hen. Bei 1800 Euro monat­lich und 4 Pro­zent Ren­di­te wären das dann 540.000 Euro.

5. Die finanzielle Freiheit

Kom­men wir nun zur Stu­fe 5, die als finan­zi­el­le Frei­heit bezeich­net wird und bei 5000 Euro monat­lich liegt. Hier kön­nen wir dann das schö­ne Haus abbe­zah­len, das tol­le Auto lea­sen und Voll­zeit im Urlaub ver­brin­gen. Wir kön­nen uns alles leis­ten und alles kau­fen, was wir möch­ten. Das wären bei 4 Pro­zent Ren­di­te übri­gens 1,5 Mil­lio­nen Euro.

6. Die absolute Freiheit

Die letz­ten bei­den Stu­fen möch­te ich nur zur Voll­stän­dig­keit nen­nen, denn ich den­ke, sie sind für die meis­ten nicht zutref­fend. Viel­leicht gibt es trotz­dem den ein oder ande­ren, der sich die­se beson­ders ambi­tio­nier­ten Zie­le set­zen möch­te. Dazu reicht Spa­ren allein aber wohl nicht mehr aus. Man müss­te viel­leicht eine Fir­ma grün­den und sich aus die­ser zurück­zie­hen oder die­se gewinn­brin­gend ver­kau­fen. Stu­fe 6 ist die abso­lu­te Frei­heit, da hät­te man dann 25.000 Euro pro Monat zur Ver­fü­gung, bei 4 Pro­zent Ren­di­te sind das dann 7,5 Mil­lio­nen not­wen­di­ges Invest­ment. 

7. Die verrückte Freiheit

Mit mehr Motivation in Richtung finanzielle Freiheit

Was genau brin­gen mir jetzt die Stu­fen der finan­zi­el­len Frei­heit? Für mich hat es dazu geführt, dass der gro­ße Berg der finan­zi­el­len Frei­heit in klei­ne­re Abschnit­te geteilt wur­de. Somit kann ich jetzt Teil­zie­le errei­chen, was mich mehr moti­viert. Immer, wenn ich eine Stu­fe erreicht habe, kann ich mir dann ein rich­tig schö­nes fet­tes Häk­chen dahin­ter machen und das Gan­ze feiern. 

❤︎ Lin­da

Mein YouTube-Video zum Thema

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Über mich

Hi, Hal­lo und Will­kom­men – Ich bin Lin­da und ich habe mir das ambi­tio­nier­te Ziel gesetzt, inner­halb der nächs­ten 5 Jah­re, die finan­zi­el­le Frei­heit zu errei­chen. Auf mei­nem Blog + You­Tube Kanal doku­men­tie­re ich mei­ne Fort­schrit­te und Erfah­run­gen auf die­sem Weg. Jede Woche ver­öf­fent­li­che ich 2 Vide­os zu den The­men Finan­zen, Fru­ga­lis­mus, Mini­ma­lis­mus, Glau­bens­sät­ze & Mindset.

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